Lexikon · Betrieb & Programm
Sachprämie: Definition, Beispiele und Steuer
Von Semih Inac, Gründer von PrämienwerkAktualisiert am
Beispiele für Sachprämien
- Technik: Kopfhörer, Lautsprecher, Smartwatch
- Haushalt und Küche: Kaffeemaschine, Messerset, Pfannen
- Sport und Freizeit: Rucksack, Fahrradzubehör, Campingausrüstung
- Werkzeug und Garten
- Gutscheine von Händlern oder für Erlebnisse
Sachprämie oder Geldprämie?
| Sachprämie | Geldprämie | |
|---|---|---|
| Steuer | Innerhalb der Grenzen steuerfrei möglich | Immer voller Arbeitslohn |
| Wirkung | Wird mit dem Anlass verbunden, solange man sie nutzt | Geht im Kontostand unter |
| Aufwand | Auswahl, Bestellung und Versand müssen organisiert sein | Läuft über die Lohnabrechnung |
Wann sind Sachprämien steuerfrei?
Für Mitarbeitende sind Sachprämien bis 50 € im Monat als Sachbezug steuerfrei. Das ist eine Freigrenze: Ein Cent darüber macht den ganzen Betrag steuerpflichtig, und alle Sachbezüge eines Monats zählen zusammen. Zu einem persönlichen Anlass wie Geburtstag oder Hochzeit sind zusätzlich Aufmerksamkeiten bis 60 € möglich. Teurere Sachprämien, auch an Geschäftspartner und Kunden, kann das Unternehmen pauschal nach § 37b EStG versteuern.
Worauf es bei der Auswahl ankommt
Die beste Sachprämie ist die, die sich die Person selbst aussucht. Ein Prämienkatalog mit Auswahl in mehreren Preisstufen trifft mehr Geschmäcker als ein einzelnes Geschenk für alle. Wer Punkte sammelt, kann auf eine größere Prämie sparen. Wie Auswahl, Bestellung und Versand ohne Aufwand für die Personalabteilung laufen, zeigt die Seite zum Prämienshop.
Ist ein Gutschein eine Sachprämie?
Zählt der Versand zum Wert der Sachprämie?
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