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Anbieter im Vergleich

Prämienprogramm-Anbieter im Vergleich

Wer ein Prämienprogramm sucht, findet sehr verschiedene Angebote unter ähnlichen Namen. Hier steht, welches Modell wofür gemacht ist, mit Beispielen und Quellen. Prämienwerk ist selbst Anbieter. Deshalb vergleichen wir Modelle statt Preise und sagen auch, wann wir nicht passen.

Modelle statt Rangliste

Den einen besten Anbieter für alle gibt es nicht. Es kommt darauf an, was Sie erreichen wollen: Steuervorteil, Benefit-Paket, Vertriebsziel oder sichtbare Anerkennung.

Angaben mit Quelle

Was hier über andere Anbieter steht, steht so auf deren Website. Abgerufen am 5. November 2026, die Links finden Sie unten.

Keine fremden Preise

Preise anderer Anbieter nennen wir nicht. Sie hängen vom Umfang ab und sind oft nicht öffentlich. Fragen Sie dort direkt an.

Offen zur eigenen Rolle

Prämienwerk ist eines der Modelle in diesem Vergleich. Wann wir nicht die richtige Wahl sind, steht weiter unten.

Die fünf Modelle auf einen Blick

Beispiele nach Angaben der Anbieter auf ihren Websites, abgerufen am 5. November 2026. Die Reihenfolge ist alphabetisch und keine Wertung.
ModellWofür gemachtBeispiele
SachbezugskarteJeden Monat bis zu 50 € Guthaben auf eine Karte, die im Alltag eingesetzt wird. Nach der Einrichtung wenig Aufwand.Edenred City (Edenred), givve Card Sachbezug (givve), Pluxee Benefits Card (Pluxee), SpenditCard (Spendit)
Benefit-PlattformMehrere steuerbegünstigte Bausteine in einer App, zum Beispiel Sachbezug, Essenszuschuss, Mobilität und Internetpauschale. Verwaltung mit Anbindung an die Lohnabrechnung.Bonago (Multi-Flex-Ben-Portal), Hrmony, Probonio, Spendit (myBenefits App)
Incentive- und Loyalty-Programme für Vertrieb, Handel und HandwerkPunkte für Umsatz, Ziele oder eingereichte Rechnungen, oft als Händler- oder Handwerkerclub. Meist größere, individuell gebaute Programme mit eigener Software.Coloyal, PRODATA
Belohnungen für Aktionen und KampagnenGutscheine und Prämien für Verkaufsaktionen, Kundenwerbung oder einzelne Anlässe. Eher eine Aktion mit festem Zeitraum als ein dauerhaftes Programm.Bonago (Consumer Promotions, Sammelaktion, Bon Upload)
Betriebener PrämienshopEin Shop im eigenen Branding, in dem Beschäftigte, Vertrieb oder Partner Punkte gegen Sachprämien und Gutscheine einlösen. Katalog, Versand, Rückfragen und Exporte übernimmt der Anbieter.Prämienwerk. Prämienshops bieten laut ihren Websites auch Coloyal und PRODATA an.

Nicht in der Tabelle steht der klassische Präsentkorb oder Werbeartikel. Er passt, wenn alle dasselbe bekommen sollen. Was dabei steuerlich zu beachten ist, zeigt unser Präsentkorb-Check.

Welches Modell zu welchem Ziel passt

Grobe Orientierung. Im Einzelfall kann ein Anbieter mehrere Modelle abdecken.
Ihr ZielPasst meistPasst meist weniger
Jeden Monat 50 € steuerfrei weitergeben, mit möglichst wenig AufwandSachbezugskarte, Benefit-PlattformBetriebener Prämienshop. Er kann das auch, bringt aber mehr mit, als Sie dafür brauchen.
Mehrere Benefits bündeln, etwa Essenszuschuss, Mobilität und InternetBenefit-PlattformSachbezugskarte allein, betriebener Prämienshop
Leistung, Jubiläen oder Ideen sichtbar belohnenBetriebener Prämienshop mit PunktenSachbezugskarte. Sie ist auf regelmäßiges Guthaben ausgelegt, nicht auf einzelne Anlässe.
Vertrieb, Händler oder Handwerksbetriebe für Umsatz belohnenIncentive- und Loyalty-Programme, betriebener PrämienshopSachbezugskarte und Benefit-Plattform. Der steuerfreie Sachbezug gilt nur für eigene Beschäftigte.
Großes Programm mit eigener IT-Anbindung und SonderentwicklungAnbieter mit eigener Loyalty-SoftwareStandardisierte Karten- und App-Lösungen
Einmalige Aktion, zum Beispiel zu WeihnachtenAktionslösungen, Präsentkorb, die Weihnachts-Edition eines PrämienshopsEin dauerhaftes Programm mit Mindestlaufzeit

Worauf Sie bei jedem Anbieter achten sollten

  • Das Steuermodell. Sachbezug bis 50 € im Monat (eine Freigrenze) oder Pauschalierung nach § 37b EStG. Fragen Sie, wie der Anbieter die Grenze je Person und Monat im Blick behält und was bei einer Überschreitung passiert.
  • Die Gutscheine. Ein Gutschein zählt nur als Sachbezug, wenn er die Kriterien des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes erfüllt, also ein begrenztes Netz an Akzeptanzstellen oder eine begrenzte Produktpalette hat. Universell einlösbare Gutscheine gelten steuerlich als Geld.
  • Der Export für die Lohnabrechnung. Wer liefert die Daten, in welchem Format, zum Beispiel für DATEV, und wer korrigiert Fehler?
  • Der Datenschutz. Ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, der Standort der Server und die Liste der Unterauftragnehmer.
  • Wer den Betrieb macht. Bei einer Software arbeitet Ihr Team mit. Bei einem Service beantwortet der Anbieter die Fragen der Teilnehmenden und kümmert sich um Versand und Rücksendungen.
  • Laufzeit und Kündigung. Mindestlaufzeit, Kündigungsfrist und was mit nicht eingelösten Punkten oder Guthaben passiert.
  • Der Betriebsrat. Prämien fallen in der Regel unter die Mitbestimmung nach § 87 Abs. 1 Nr. 10 BetrVG. Eine Betriebsvereinbarung ist der übliche Weg.

Wann Prämienwerk nicht passt

  • Sie wollen nur die monatlichen 50 € weitergeben und sonst nichts. Dafür ist eine Sachbezugskarte einfacher.
  • Sie suchen eine Benefit-App mit Essenszuschuss, Jobticket und Internetpauschale. Das bieten wir nicht an.
  • Sie haben weniger als 25 Mitarbeitende und planen ein dauerhaftes Programm. Unser Standardangebot beginnt bei 199 € netto im Monat, für ein kleines Team ist das zu viel.
  • Sie wollen eine Software kaufen und das Programm selbst betreiben. Wir übernehmen den Betrieb, das ist der Kern unseres Angebots.
  • Sie brauchen Logos großer Kunden als Referenz. Prämienwerk ist ein junges Unternehmen aus Karlsruhe und zeigt keine Kundenlogos.

Alle Fälle mit Begründung stehen auf der Seite Für wen Prämienwerk nichts ist.

Was Prämienwerk anbietet

Prämienwerk betreibt Prämienprogramme als Service für Mitarbeitende, Vertrieb, Händler und Partner. Dazu gehören der Shop im Branding des Unternehmens, auf Wunsch unter eigener Domain, die Punkte, ein Katalog mit Sachprämien und Gutscheinen, der Versand, die Rückfragen der Teilnehmenden und die Exporte für Lohnbüro und Buchhaltung. Je Programm gilt genau ein Steuermodell, entweder der 50-€-Sachbezug oder die Pauschalierung nach § 37b EStG.

Einrichtung einmalig 499 €, Betrieb 199 € im Monat mit bis zu 100 aktiven Teilnehmenden, jede weitere aktive Person 1 € im Monat. Die Prämien kommen dazu, das Budget legen Sie fest. Der Einstieg ist ein bezahlter Pilotbetrieb über 3 Monate, danach ist der Vertrag monatlich mit einem Monat Frist kündbar. Alle Preise netto, zuzüglich Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

Einen Testzugang mit eigenem Shop legen Sie ohne Gespräch selbst an: Kostenlos testen.

Quellen

Die Angaben zu anderen Anbietern stammen von deren Websites, abgerufen am 5. November 2026. Produktnamen und Marken gehören den jeweiligen Inhabern. Angebote können sich seitdem geändert haben, maßgeblich ist die Website des Anbieters. Hinweise auf Fehler nehmen wir unter kontakt@praemienwerk.de auf und korrigieren sie.

  • bonago.de: Belohnungslösungen für Marketing, Vertrieb und Personal, Multi-Flex-Ben-Portal, Consumer Promotions
  • coloyal.de: B2B-Loyalty- und Incentive-Programme, modulare Loyalty-Suite mit Bonusprogramm, Prämienshop und Rechnungsverarbeitung
  • edenred.de: Sachbezugskarte Edenred City
  • givve.com: givve Card Sachbezug
  • hrmony.de: Benefit-Plattform für steuerfreie Benefits
  • pluxee.de: Pluxee Benefits Card als Sachbezugskarte
  • probonio.de: Plattform für Mitarbeiter-Benefits mit App und Arbeitgeber-Portal
  • prodata.de: Full-Service-Agentur und Softwareentwickler für Loyalty-, Incentive- und Kundenbindungsprogramme, Karlsruhe
  • spendit.de: SpenditCard und myBenefits App

Häufige Fragen

Welcher Anbieter für Prämienprogramme ist der beste?
Das hängt vom Ziel ab. Für die monatlichen 50 € mit wenig Aufwand ist eine Sachbezugskarte meist am einfachsten, für mehrere Benefits eine Benefit-Plattform, für große Händler- oder Handwerkerprogramme ein Anbieter mit eigener Loyalty-Software. Wer Leistung sichtbar belohnen und den Betrieb abgeben will, ist bei einem betriebenen Prämienshop richtig.
Was ist der Unterschied zwischen Sachbezugskarte und Prämienshop?
Auf die Karte kommt jeden Monat Guthaben, das im Alltag ausgegeben wird. Im Prämienshop sammeln Teilnehmende Punkte und lösen sie gegen Prämien ein, die sie selbst aussuchen. Beides kann den 50-€-Sachbezug abbilden. Höhere Prämien laufen im Prämienshop über die Pauschalierung nach § 37b EStG. Ausführlich im Ratgeber Sachbezugskarte oder Prämienshop?
Welche Anbieter gibt es für Prämienprogramme im Vertrieb und für Händler?
Sichtbar sind unter anderem PRODATA aus Karlsruhe und Coloyal, die laut eigener Website Loyalty- und Incentive-Programme mit eigener Software anbieten. Prämienwerk betreibt Vertriebs- und Partnerprogramme als Prämienshop mit Punkten, mehr dazu unter Vertriebsincentives.
Was kostet Prämienwerk?
Einrichtung einmalig 499 €, Betrieb 199 € im Monat mit bis zu 100 aktiven Teilnehmenden, jede weitere aktive Person 1 € im Monat. Die Prämien kommen dazu, das Budget legen Sie fest. Der Einstieg ist ein bezahlter Pilotbetrieb über 3 Monate, danach ist der Vertrag monatlich mit einem Monat Frist kündbar. Alle Preise netto, zuzüglich Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.
Ist dieser Vergleich neutral?
Nein, Prämienwerk ist selbst Anbieter. Deshalb vergleichen wir Modelle statt Anbieter, nennen keine fremden Preise und belegen jede Angabe zu anderen Anbietern mit deren Website. Hinweise auf Fehler nehmen wir unter kontakt@praemienwerk.de auf.

Hinweis: Diese Seite informiert allgemein über die Rechtslage und ersetzt keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Ob die Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung oder Ihrem Lohnbüro. Prämienwerk erbringt keine Steuerberatung.

Prämien mit wenig Aufwand: den Betrieb übernehmen wir

Vom gebrandeten Prämienshop über Versand und Rückfragen bis zum Payroll-Export: Prämienwerk betreibt Ihr Programm, Sie legen Teilnehmende, Budget und Steuermodell fest.

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